Geburtstermin Statistik

Im Regelfall, wenn alles normal verläuft geht man davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit der Entbindung in den letzten 3 Wochen erfolgt. Trotzdem bei der 2. Ultraschall-Untersuchung der Geburtstermin ziemlich genau errechnet werden kann, weicht selbst diese Berechnung statistisch gesehen, meist eine Woche vom Entbindungstermin ab.

Laut Statistik kommen rund 90 Prozent aller Kinder zwischen der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche und vollendeter 42. Schwangerschaftswoche zur Welt.

Desweiteren geht die Statistik davon aus, dass etwa 9 Prozent aller Babys vor diesem Zeitraum auf die Welt kommen, dies sind sogenannte Frühgeburten. Nur rund 4 Prozent werden tatsächlich zum errechneten Geburtstermin auf die Welt gebracht. Statistisch gesehen ist der errechnete Geburtstermin also kein genaues Entbindungsdatum, sondern ein ungefährer, Schätzwert zur Orientierung.

Es wurde weiterhin festgestellt, dass die Zahl der Geburten an Wochenenden deutlich weniger ist, als unter den Wochentagen. Auch die steigende Anzahl der Geburten durch Wunsch-Kaiserschnitt und eingeleitete Geburten lassen einen starken Rückgang der Sonntagskinder bemerken. Doch wer die Entbindung durch ein bestimmtes Wunschdatum termingerecht einleitet oder sich für die Geburt mit Kaiserschnitt entscheidet, schadet dem natürlichen Prozess der Geburt und somit auch dem Ungeborenen. Jede Schwangerschaft ist etwas ganz einmaliges und auch jede Geburt, daher sollte jede werdende Mutter den Dingen seinen natürlichen Lauf den Vorrang lassen, wie es die Ärzte und Hebammen immer wieder bestätigen