Vorbereitung auf die Geburt
Am besten man füllt dazu die sogenannte „Checkliste vor Geburtstermin“ aus, um sich dann Stück für Stück durchzuarbeiten. Denn alles auf einmal oder in letzter Minute zu erledigen, würde nur Stress verursachen und dieser Stress ist weder für das Baby, noch für die werdende Mama gesund.
Sehr hilfreich ist es daher mit dieser Checkliste schon frühzeitig anzufangen, denn das erspart unnötige Probleme.
Zur richtigen Vorbereitung auf die Geburt steht also ganz oben auf der Checkliste: die Geburtsvorbereitung. Die gängigste und wohl bekannteste Variante zur Vorbereitung auf die Geburt, sind die Geburtsvorbereitungskurse. Diese ermöglichen den werdenden Eltern, alles über den Geburtsablauf zu erfahren und erläutern die verschiedenen Entbindungsformen. Sehr hilfreich sind auch die Atemübungen und die Möglichkeiten zur Entspannung, die in diesen Kursen vermittelt werden können. Doch auch Hebammen bieten diese Vorbereitung auf die Geburt an und kommen direkt zu Ihnen nach Hause. Es sollte also ebenfalls auf der Checkliste ganz oben stehen, dass eine Hebamme Sie während der Schwangerschaft begleitet, der Sie sich anvertrauen können und die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht.
Hier folgt nun ein Beispiel für die Checkliste vor Geburtstermin:
- Arbeitgeber und Krankenkasse möglichst sofort nach Bekanntwerden über die vorliegende Schwangerschaft und den voraussichtlichen Geburtstermin informieren;
- Mutter und Kind – Pass (Untersuchungen ab der 12. SSW);
- Möglichst zu Beginn der Schwangerschaft : Kontakt zu einer Hebamme aufnehmen und Termin vereinbaren – auch wichtig für die häusliche Untersuchung nach der Geburt;
- Falls Sie die Geburtsvorbereitung nicht mit einer Hebamme machen möchten und lieber einen Geburtsvorbereitungskurs in Anspruch nehmen wollen, sollten Sie sich auch hier möglichst zu Beginn der Schwangerschaft um einen Platz im passenden Geburtsvorbereitungskurs bemühen;
- Mindestens 3 Monate vor dem errechneten Geburtstermin sollte für die Entbindung ein Krankenhaus, Geburtshaus oder die Hebamme (Hausgeburt) ausgewählt bzw.: kontaktiert und besichtigt werden;
- Informieren Sie sich in den Krankenhäusern bei der Besichtigung des Kreißsaals, über Rooming In ( Baby im Zimmer), ob das Stillen im KH unterstützt wird und gibt es in der Nähe des Kreißsaals eine Notversorgungseinrichtung für Neugeborene;
- Kurz vor Beginn der Mutterschutzfrist, Bescheinigung vom behandelnden Arzt / Gynäkologen über den voraussichtlichen Entbindungstermin ausfüllen lassen, dies sollte frühestens 7 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin, bis spätestens zum Geburtstermin geschehen, für den Antrag auf Mutterschaftsgeld; ( dies ist wieder für den Arbeitgeber und die KK);
- Für den ersten Heimweg sollte eine Babyschale, Baby-Autositz oder auch Maxi-Cosi vorhanden sein;
- Gut 1- 3 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin sollte das notwendigste in eine Tasche für die Klinik gepackt werden;
- Ein richtiges Kinderbett ist in den ersten Lebenswochen noch nicht unbedingt notwendig, denn die Erfahrung zeigt immer wieder, dass die Babys immer noch sehr viel Körperwärme brauchen, daher ist ein Stubenwagen oder eine Wiege meist in der ersten Zeit viel praktischer;
- Bei der ersten Babykleidung / Babyausstattung, sollte auch darauf geachtet werden, dass wenig Allergiegefahr besteht, daher lieber auf Natur-Produkte zurückgreifen, bei Pullis und Jäckchen sollten Knöpfe vorhanden sein, da das Babyköpfchen doch noch recht empfindlich ist;
- Eine vernünftige Wickelausstattung mit Unterlage, ist zumindest am Anfang erforderlich;
- Aber am aller wichtigsten ist, dass Sie die Zeit vor der Geburt trotz allen nötigen Vorbereitungen und Ämtergängen so stressfrei und harmonisch gestalten, wie es nur möglich ist;
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